Corona-
Überbrü­ckungs­hilfe

Im bishe­rigen Verlauf der Corona-Pandemie haben wir ein Team von Spezia­listen zusam­men­ge­stellt, das Sie optimal bei der Beantragung von Corona-Hilfen unter­stützt. Als eine der größten Steuer­kanz­leien Oberschwabens mit eigener Unter­neh­mens­be­ra­tungs­ge­sell­schaft haben wir ausrei­chend Kapazität und Know-how, Ihren Antrag bestmöglich und vor allem recht­zeitig zu stellen.

 

Nachfolgend haben wir die aktuell wichtigsten Corona-Hilfs­pro­gramme für Sie zusammengestellt:

 

Überbrü­ckungs­hilfe II & III

 

Die Überbrü­ckungs­hilfe I des Bundes für kleine und mittel­stän­dische Unter­nehmen mit weniger als 250 (Vollzeit-)Mitarbeitern, Solo-Selbständige, selbständige Freibe­rufler im Haupt­erwerb sowie gemein­nützige Unter­nehmen und Organi­sa­tionen, die wirtschaftlich am Markt tätig sind, wird fortge­setzt durch die aktuell laufende Überbrü­ckungs­hilfe II und die für Anfang 2021 angekün­digte Überbrü­ckungs­hilfe III.

 

Die Überbrü­ckungs­hilfe II schließt zeitlich an die für den Zeitraum Juni – August 2020 befristete erste Überbrü­ckungs­hilfe an und deckt die Förder­monate September bis Dezember 2020 ab.

 

Antrags­frist für die Überbrü­ckungs­hilfe II ist der 31.03.2021. 

 

Durch die Überbrü­ckungs­hilfe III wird das bestehende Programm der Überbrü­ckungs­hilfe II nochmal verbessert und deckt die Förder­monate November 2020 bis Juni 2021 ab.

 

Antrags­frist für die Überbrü­ckungs­hilfe III ist der 31.08.2021. 

 

Ihr persön­licher Ansprechpartner:

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Daniel Milz

Dipl.-Betriebswirt (BA)
Unternehmensberater

Fon 0751 5680–176
Mail daniel.milz@spk-gruppe.de

Folgende Eckpunkte wurden für die Überbrü­ckungs­hilfe III beschlossen:

Abgemil­derte, flexi­blere Eintritts­schwelle für die Antragstellung
  • Umsatz­ein­bruch von mindestens 30% zum Vergleichs­monat 2019
  • Gültige für Unter­nehmen mit Jahres­umsatz bis zu € 750 Mio. im Jahr 2020
Förder­sätze, Maximal­för­derung und Perso­nal­pau­schale erhöht
  • Für die Förder­monate maximal Zuschuss von EUR 1.500.000 pro Fördermonat
  • Abschlags­zah­lungen in Höhe von 50% der beantragten Förderung, max. € 100.000 je Fördermonat
  • 90% der Fixkosten bei einem Umsatz­ein­bruch von mehr als 70%
  • 60% der Fixkosten bei einem Umsatz­ein­bruch zwischen 50% und 70%
  • 40% der Fixkosten bei einem Umsatz­ein­bruch zwischen 30% und 50%
  • Die Perso­nal­kos­ten­pau­schale wird von 20% erhöht
Weitere Verbes­se­rungen
  • Für Einzel­händler werden Wertver­luste unver­käuf­licher oder saiso­naler Ware als Fixkosten anerkannt
  • Inves­ti­tionen für die bauliche Moder­ni­sierung, Umsetzung von Hygie­nekon­zepten, Digita­li­sierung und Moder­ni­sierung können als Kosten­po­si­tionen geltend gemacht werden,  wie z. B. Inves­ti­tionen in den Aufbau oder die Erwei­terung eines Online-Shops
  • Abschrei­bungen bis zu einer Höhe von 50%
  • Einmalige Betriebs­kos­ten­pau­schale für Soloselb­ständige max. € 7.500 (50% des Referenzumsatzes

Die Antrag­stellung erfolgt wiederum vollständig digita­li­siert über einen „prüfenden Dritten“ (Steuer­be­rater, Wirtschafts­prüfer, verei­digter Buchprüfer, Rechtsanwalt).

Die Antrags­stellung für Überbrü­ckungs­hilfe II muss bis zum 31.03.2021 abgeschlossen werden. 

Die Überbrü­ckungs­hilfe III wird die Förder­monate November 2020 bis Juni 2021 abdecken. Die Anträge können voraus­sichtlich ab Februar 2021 gestellt werden. Eine Antrags­frist ist noch nicht festgelegt.

Novem­ber­hilfe / Dezemberhilfe

Seit 02. November 2020 ist der zweite Lockdown in Kraft getreten und verschiedene Branchen unter­liegen der Zwangs­schließung. Die Bundes­re­gierung bietet zum Ausgleich die sogenannte Novem­ber­hilfe und Dezem­ber­hilfe an. Es handelt sich hierbei um nicht rückzahlbare, verlorene Zuschüsse. Für beide Hilfen müssen geson­derte Anträge gestellt werden.

 

Die Antrags­frist für die Novem­ber­hilfe und die Dezem­ber­hilfe endet am 30.04.2021.

 

Hierbei werden 75% des Vergleichs­um­satzes aus dem November 2019 bzw. Dezember 2019 ausge­zahlt. Bei Solo-Selbstän­digen kann alter­nativ der durch­schnitt­liche Netto-Monats­umsatz des Jahres 2019 zugrunde gelegt werden. Ist das Unter­nehmen nach dem 31.10.2019 gegründet, wird der durch­schnitt­liche Umsatz seit der Gründung oder aus dem Oktober 2020 als Bemes­sungs­grundlage heran­ge­zogen. Andere für den Förder­zeitraum November/Dezember beantragten Zuschüsse (Kurzar­bei­tergeld, Überbrü­ckungs­hilfe II oder ggf. Sonder­pro­gramme der Bundes­länder) werden angerechnet.

 

Eine Sonder­re­gelung gilt für Hotels und Gastro­no­mie­be­triebe. Da der Außer­haus­verkauf bewusst unter­stützt werden soll, bleibt beim Vergleichs­umsatz November 2019 der Umsatz mit 7% USt. unberück­sichtigt. Im Gegenzug wird der Außer­hau­s­umsatz mit 5% USt. vom November 2020 nicht angerechnet.

 

Die Antrags­stellung kann nur von einem Steuer­be­rater, Wirtschafts­prüfer, Rechts­anwalt oder verei­digten Buchprüfer durch­ge­führt werden.

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FAQ zur Corona-Hilfen

Wer darf diese Corona-Hilfen beantragen? 
  • Unter­nehmer mit Betriebs­stätte oder Sitz in Deutschland, gemeldet bei einem deutschen Finanzamt
  • Solo-Selbständige und selbständige Angehörige der freien Berufe, sofern dies der Haupt­erwerb ist
  • Sozial­un­ter­nehmen (gemein­nützige Unter­nehmen), die dauerhaft wirtschaftlich am Markt tätig sind
Welche Kriterien müssen für die Antrags­stellung der Novem­ber­hilfe erfüllt werden? 
  • Das Unter­nehmen ist direkt von der tempo­rären Schließung betroffen, wenn es auf Grundlage des Beschlusses von Bund und Ländern vom 28.10.2020 den Geschäfts­be­trieb einstellen musste.
  • Das Unter­nehmen ist indirekt von der tempo­rären Schließung betroffen, wenn es nicht der Zwangs­schließung unter­liegt, aber nachweislich und regel­mäßig 80 % der Umsätze mit direkt betrof­fenen Unter­nehmen generiert.
  • Das Unter­nehmen ist indirekt über Dritte betroffen, wenn es nachweislich und regel­mäßig mindestens 80 % der Umsätze durch Liefe­rungen und Leistungen im Auftrag direkt betrof­fener Unter­nehmen – über Dritte – generiert und einen Umsatz­ein­bruch von 80 % erleidet.
Was wird für die Antrags­stellung benötigt? 
  • Vergleichs­um­sätze zum Vorjahr November 2019 / November 2020
  • Vergleichs­um­sätze zum Vorjahr Dezember 2019 / Dezember 2020
  • Neben den betriebs­wirt­schaft­lichen Auswer­tungen werden die Umsatz­steu­er­vor­anmel­dungen und die letzten Steuer­be­scheide (ESt, KöSt, GewSt) benötigt.

Recht­licher Hinweis
Die SPK-Gruppe übernimmt keinerlei Haftung für die Aktua­lität, Korrektheit und Vollstän­digkeit der bereit­ge­stellten Infor­ma­tionen. Haftungs­an­sprüche gegen die SPK-Gruppe, die sich auf Schäden materi­eller oder immate­ri­eller Art beziehen, die durch die Nutzung oder Nicht­nutzung der darge­bo­tenen Infor­ma­tionen bzw. durch die Nutzung fehler­hafter und unvoll­stän­diger Infor­ma­tionen verur­sacht wurden, sind grund­sätzlich ausge­schlossen, sofern seitens der SPK-Gruppe kein nachweislich vorsätz­liches oder grob fahrläs­siges Verschulden vorliegt. Die SPK-Gruppe behält es sich ausdrücklich vor, Teile der Infor­ma­tionen ohne geson­derte Ankün­digung zu verändern, zu ergänzen, zu löschen oder die Veröf­fent­li­chung zeitweise oder endgültig einzustellen.